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Ashwagandha (Schlafbeere)

Aktualisiert

KI-generiertes Symbolbild: Ashwagandha (Schlafbeere)
Kurz erklärt: Ashwagandha (Schlafbeere) ist die Wurzel eines Nachtschattengewächses aus Südasien, bekannt aus dem Ayurveda – keine Küchenzutat. Das BfR rät zur Zurückhaltung, es gibt Fallberichte über Leberschäden. Schwangere, Stillende, Kinder und Menschen mit Lebererkrankung sollen ganz verzichten.

Mythen & Fakten

„Ashwagandha senkt sicher Cortisol und löst Stressprobleme zuverlässig“ – stimmt das?

Mythos: Nein. Laut BfR sind die beworbenen Wirkungen, etwa gegen Stress, wissenschaftlich nicht belegt. Studien untersuchen bestimmte Extrakte, die Ergebnisse lassen sich nicht auf jedes Pulver übertragen.

„Ashwagandha ist in kleinen Küchenmengen vor allem eine aromatische Wurzelzutat“ – stimmt das?

Mythos: Auch kleine Mengen sind nicht automatisch unbedenklich. Das BfR kann bisher keine sichere Aufnahmemenge ableiten, rät zur Zurückhaltung und nennt Fallberichte über Leberschäden.

„Mehr Ashwagandha bringt automatisch mehr Nutzen“ – stimmt das?

Mythos: Nein. Eine unbedenkliche Menge ist laut BfR nicht bekannt. Die Verbraucherzentrale nennt höchstens 3 g am Tag als Obergrenze.

Quellen

Redaktionell geprüft · Stand

  1. Ashwagandha: Schlafbeeren-Präparate mit möglichen Gesundheitsrisiken · Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), 2024
  2. Ashwagandha: Welche Wirkung hat es und wo können Gefahren liegen? · Verbraucherzentrale (Klartext Nahrungsergänzung), 2026
  3. Ashwagandha: Usefulness and Safety · National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH, NIH), 2023
  4. Effect of Ashwagandha (Withania somnifera) extract on sleep: A systematic review and meta-analysis · PLoS One (Cheah KL et al.), 2021