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Ginkgo Biloba

Aktualisiert

KI-generiertes Symbolbild: Ginkgo Biloba
Kurz erklärt: Ginkgo ist ein Baum aus China, dessen getrocknete Blätter als Tee verkauft werden. Für die Küche taugt er nicht: Das BfR kann die Sicherheit von Ginkgo-Tee wegen der Ginkgolsäuren nicht beurteilen, und die Samen sind nicht zum Essen geeignet. Mit Blutverdünnern nur nach ärztlicher Rücksprache.

Mythen & Fakten

„Ginkgo verbessert als Tee sicher die Durchblutung im Gehirn“ – stimmt das?

Mythos: Solche Aussagen stammen meist aus dem Umfeld standardisierter Extrakte und sind nicht auf Ginkgo als Lebensmittel übertragbar. Für Tee sind entsprechende gesundheitsbezogene Aussagen nicht zugelassen.

„Ginkgo-Blätter sind vor allem eine traditionelle Kräuterzutat“ – stimmt das?

Stimmt: Das trifft zu: In der Küche werden Ginkgo-Blätter eher als Aufguss oder Kräuterkomponente genutzt als als alltägliches Gemüse.

„Ginkgo-Samen und Ginkgo-Blätter sind in der Küche dasselbe“ – stimmt das?

Mythos: Nein, es handelt sich um unterschiedliche Pflanzenteile mit unterschiedlicher traditioneller Verwendung. Samen werden in Ostasien gekocht oder geröstet gegessen, gelten aber auch dann nicht als sicher (NCCIH). Blätter werden eher als Tee genutzt.

Quellen

Redaktionell geprüft · Stand

  1. Die Sicherheit von Ginkgoblätter-haltigen Tees kann wegen mangelnder Daten nicht beurteilt werden · Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), 2009
  2. Ginkgo ist nicht gleich Ginkgo · Verbraucherzentrale, 2026
  3. Ginkgo: Usefulness and Safety · National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH, NIH), 2025
  4. Ginkgo leaf – Herbal medicine: summary for the public (Ginkgo biloba L., folium) · European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), 2015