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Mönchspfeffer

Aktualisiert

KI-generiertes Symbolbild: Mönchspfeffer
Kurz erklärt: Mönchspfeffer sind die kleinen, pfeffrig-herben Früchte des Keuschlammstrauchs aus dem Mittelmeerraum. Bekannt ist er als hormonell wirksame Arzneipflanze (EMA), als Gewürz nur eine Nische. Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit, nicht unter 18 Jahren und höchstens 0,8 g am Tag.

Mythen & Fakten

„Mönchspfeffer ist einfach nur eine Art schwarzer Pfeffer“ – stimmt das?

Mythos: Nein. Mönchspfeffer stammt von Vitex agnus-castus und ist botanisch nicht mit echtem Pfeffer verwandt. Die Ähnlichkeit liegt vor allem in der pfeffrigen Würzidee.

„Schon kleine Mengen im Tee haben dieselbe Bedeutung wie standardisierte Extrakte“ – stimmt das?

Mythos: Das lässt sich nicht gleichsetzen. Studien beziehen sich meist auf definierte Extrakte, während Küchen- und Teemengen deutlich variieren.

„Als Gewürz passt Mönchspfeffer nur zu herzhaften Anwendungen“ – stimmt das?

Teilweise wahr: Meist ja, weil die Bitterkeit in süßen Speisen schnell stört. In kleinen Mengen kann er aber auch in Kräuter-Honig-Aufgüssen funktionieren.

Quellen

Redaktionell geprüft · Stand

  1. European Union herbal monograph on Vitex agnus-castus L., fructus · European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), 2018
  2. Chasteberry: Usefulness and Safety · National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH), NIH, 2025
  3. The treatment of premenstrual syndrome with preparations of Vitex agnus castus: a systematic review and meta-analysis · American Journal of Obstetrics and Gynecology (Verkaik S et al.), 2017