Mit deiner Zustimmung nutzen wir Google Analytics, um SmarTasty zu verbessern. Daten können in die USA gehen. Jederzeit widerrufbar. · Datenschutz
Süßholzwurzel (Licorice Root)
Aktualisiert
KI-Bild
Kurz erklärt:Süßholzwurzel ist die getrocknete Wurzel von Glycyrrhiza glabra, Grundstoff von Lakritz. Sie schmeckt intensiv süß und leicht herb und wird als Tee oder in kleinen Mengen in Gewürzmischungen und Gebäck verwendet. Wegen Glycyrrhizin sparsam: Tee höchstens 4 Wochen, in der Schwangerschaft nicht.
Mythen & Fakten
„Süßholzwurzel ist ein Adaptogen gegen Erschöpfung“ – stimmt das?
Mythos: Für diese Aussage gibt es im Lebensmittelkontext keine belastbare Grundlage. Als Küchenzutat ist Süßholzwurzel vor allem ein Aromageber, nicht ein Ersatz für medizinische Abklärung bei Müdigkeit oder Erschöpfung.
„Lakritz und Süßholzwurzel sind ernährungsphysiologisch dasselbe“ – stimmt das?
Teilweise wahr: Lakritz basiert zwar oft auf Süßholzextrakt, enthält aber je nach Produkt zusätzlich Zucker, Sirup, Stärke oder Aromen. Reine Süßholzwurzel und verarbeitete Süßwaren sind daher nicht gleichzusetzen.
„Süßholzwurzel ist für jeden unbegrenzt geeignet, weil sie pflanzlich ist“ – stimmt das?
Mythos: Pflanzlich bedeutet nicht automatisch unproblematisch. Zu viel Glycyrrhizin kann Kalium senken und den Blutdruck erhöhen. Das BfR rät zu weniger als 100 mg am Tag, die EMA begrenzt Süßholztee auf 4 Wochen. In Schwangerschaft und Stillzeit wird Süßholz nicht empfohlen.