Der Wert zählt Nährstoffe, die dein Körper für die Bildung von Hormonen braucht – ohne Wirkversprechen.
So setzt sich der Wert zusammen
- Start: 3 Punkte
- Zink, Selen, Jod, Magnesium, B6: bis +3 – +1 je Nährstoff, der pro Kalorie reichlich drin ist
- Omega-3: +1 – ab 0,5 g
- Ballaststoffe: +1 – ab 2 g je 100 kcal
- Ruhiger Blutzucker: +1 – Blutzucker-Wert ab 7
- Lein, Soja, Sesam: +1 – Lignane und Isoflavone
- Zucker, Wurst, Alkohol: je −1 – viel zugesetzter Zucker, verarbeitetes Fleisch oder Zusatzstoffe, Alkohol
Die Stufen
- 9–10: Sehr gut
- 7–8: Gut
- 5–6: Okay
- 3–4: Mäßig
- 0–2: Schwach
In Rezepte mit Hormon-Nährstoffen stehen Rezepte ab 8, dazu eine Kern-Zutat: Leinsamen, Tofu, Tempeh, Edamame, Sesam, Kürbiskerne oder Algen.
Zwei echte Rezepte
- Veganer Shiitake-Algensalat: 10 von 10 (Sehr gut) – Start 3 · Zink, Jod, Magnesium, B6 +3 · Omega-3 +1 · Ballaststoffe +1 · Blutzucker +1 · Edamame & Sesam +1
- Döner-Bowl (Chicken & Krautsalat): 6 von 10 (Okay) – Start 3 · Selen, B6 +2 · Blutzucker +1
So rechnen wir
Jedes Rezept startet bei 3. „Reichlich“ heißt: Die Portion liefert so viel Prozent des Tagesbedarfs wie Prozent von 2.000 kcal.
Der Wert verspricht keine Wirkung auf deine Hormone. Bei PCOS oder Schilddrüsen-Beschwerden gehört die Ernährung in ärztliche Begleitung.
Der Wert entsteht nach festen Regeln – für alle Rezepte gleich. Er ersetzt keine ärztliche oder ernährungsmedizinische Beratung. Unsere Methodik im Detail
Häufige Fragen
Kann ein Rezept meine Hormone ausgleichen?
Nein. Ein Rezept kann Nährstoffe liefern, die der Körper für Hormone braucht. Ob deine Hormone im Gleichgewicht sind, hängt von vielem ab und gehört in ärztliche Hände.
Quellen
- Szczuko, M., et al. (2021). Nutrition strategy and life style in polycystic ovary syndrome – narrative review. Nutrients, 13(7), 2452. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34371961/
- Gaskins, A. J., & Chavarro, J. E. (2018). Diet and fertility: a review. American Journal of Obstetrics and Gynecology, 218(4), 379–389. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28844822/
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/
