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Katzenkralle

Aktualisiert

KI-generiertes Symbolbild: Katzenkralle
Kurz erklärt: Katzenkralle ist die getrocknete Rinde der Amazonas-Liane Uncaria tomentosa, kein Küchenlebensmittel. Genutzt wird sie als herber Tee oder in Kapseln. Für einen Nutzen fehlen Belege aus Studien am Menschen. In der Schwangerschaft und mit Gerinnungshemmern solltest du sie meiden.

Mythen & Fakten

„Katzenkralle repariert menschliche DNA“ – stimmt das?

Mythos: Für eine solche Aussage gibt es keine belastbare Grundlage im Lebensmittelkontext. Solche Formulierungen sind werblich überzogen und nicht durch übliche Ernährungsdaten gedeckt.

„Katzenkralle enthält natürliche Pflanzenstoffe“ – stimmt das?

Stimmt: Das ist korrekt: In der Rinde kommen unter anderem Polyphenole und Oxindol-Alkaloide vor. Ihre genaue Bedeutung wird wissenschaftlich untersucht.

„Je bitterer die Katzenkralle, desto besser die Qualität“ – stimmt das?

Mythos: Bitterkeit allein ist kein verlässliches Qualitätsmerkmal. Wichtiger sind botanische Identität, saubere Verarbeitung, trockene Lagerung und eine klare Deklaration.

Quellen

  1. Cat's Claw: Usefulness and Safety · National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH, NIH), 2024