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Passionsblume

Aktualisiert

KI-generiertes Symbolbild: Passionsblume
Kurz erklärt: Passionsblume ist das getrocknete Kraut von Passiflora incarnata, das du als milden, leicht herben Tee aufgießt – oft gemischt mit Melisse oder Kamille. Wichtig: Sie kann müde machen, und in Schwangerschaft, Stillzeit und unter 12 Jahren wird sie nicht empfohlen (EMA).

Mythen & Fakten

„Passionsblume wirkt in wenigen Minuten sicher und stark“ – stimmt das?

Mythos: Für solche pauschalen Aussagen gibt es aus dem normalen Lebensmittelverzehr keine belastbare Grundlage. Passionsblume kann aber müde oder benommen machen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen (EMA, NCCIH).

„Passionsblume ist ein natürliches Beruhigungsmittel wie ein Medikament“ – stimmt das?

Mythos: Passionsblumenkraut ist bei der EMA als traditionelles pflanzliches Arzneimittel beschrieben, auch in Teeform. Die Studienlage zu seiner Wirkung ist aber begrenzt und nicht mit einem geprüften Medikament vergleichbar (NCCIH).

„Passionsblume enthält interessante sekundäre Pflanzenstoffe“ – stimmt das?

Stimmt: Ja, im Kraut kommen unter anderem Flavonoide vor. Wie relevant diese Mengen in einer üblichen Tasse Tee sind, hängt aber stark von Zubereitung und Portion ab.

„Jede Passionsblume aus dem Garten ist automatisch für Tee geeignet“ – stimmt das?

Teilweise wahr: Nicht jede Passiflora-Art wird gleich verwendet. Für Lebensmittelprodukte ist die klare botanische Deklaration wichtig, typischerweise Passiflora incarnata.

Quellen

Redaktionell geprüft · Stand

  1. Passionflower: Usefulness and Safety · National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH), NIH, 2025
  2. Community herbal monograph on Passiflora incarnata L., herba · European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), 2014
  3. Passiflora incarnata in Neuropsychiatric Disorders-A Systematic Review · Nutrients (Janda K et al.), 2020