SmarTasty
Kalorien zählen per Foto

Mit deiner Zustimmung nutzen wir Google Analytics, um SmarTasty zu verbessern. Daten können in die USA gehen. Jederzeit widerrufbar. Datenschutz

Schachtelhalm (Zinnkraut)

Aktualisiert

KI-generiertes Symbolbild: Schachtelhalm (Zinnkraut)
Kurz erklärt: Acker-Schachtelhalm (Zinnkraut) ist ein Teekraut, kein Küchengemüse. Die EMA führt ihn als traditionelles Arzneimittel zur Durchspülung der Harnwege. Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit und nicht für Kinder unter 12 – und nicht selbst sammeln: Der Sumpf-Schachtelhalm ist giftig.

Mythen & Fakten

„Schachtelhalm regt die Nierenfunktion an und baut Wassereinlagerungen ab“ – stimmt das?

Mythos: Solche Aussagen sind für Lebensmittel nicht zulässig. Die Studienlage zu speziellen Effekten ist begrenzt und reicht nicht für entsprechende Gesundheitsversprechen im Küchenkontext.

„Schachtelhalm ist vor allem wegen seines Kieselsäure-Gehalts bekannt“ – stimmt das?

Stimmt: Das stimmt botanisch und analytisch. Der Gehalt an Kieselsäure wird häufig als charakteristisches Merkmal des Krauts beschrieben.

„Man kann jeden Schachtelhalm aus der Natur einfach sammeln und als Tee nutzen“ – stimmt das?

Mythos: Nein, eine sichere botanische Bestimmung ist wichtig. Nicht jede Art ist für die Küche gedacht, und Verwechslungen sollten vermieden werden.

Quellen

  1. European Union herbal monograph on Equisetum arvense L., herba (EMA/HMPC/278091/2015) · European Medicines Agency (EMA), HMPC, 2016
  2. EU Novel Food Catalogue: Equisetum arvense (POL-NF-00336) · Europäische Kommission, Novel-Food-Katalog, 2023