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Low-Carb: Kohlenhydrate smart reduzieren

Aktualisiert

KI-generiertes Symbolbild: Blech von oben mit Hähnchenstücken, Zucchini, Paprika, Brokkoli und roten Zwiebeln, eine Zange liegt darauf, daneben ein Teller mit einer Portion
Kurz erklärt: Low Carb heißt meist bis 130 g Kohlenhydrate am Tag: die drei Stufen, welche Lebensmittel passen, ein 7-Tage-Wochenplan für Einsteiger und Rezepte.

Was bedeutet eigentlich „Low-Carb“?

Low-Carb („low carbohydrate“) steht für Ernährungsformen mit weniger Kohlenhydraten. Statt Pasta, Brot und Zucker kommen mehr Gemüse, Eiweiß und gute Fette auf den Teller. Das Diabetesinformationsportal diabinfo spricht von Low Carb bei höchstens 130 g Kohlenhydraten am Tag, von Very Low Carb (dazu zählt Keto) bei höchstens 50 g.

Was Low-Carb bringen kann

Welche Stufen es gibt

Feste Grenzen gibt es nicht. Die Zahlen sind eine grobe Orientierung: Die Verbraucherzentrale nennt für moderate Formen etwa 130 g Kohlenhydrate am Tag, für strenge unter 50 g.

Welche Lebensmittel sind Low-Carb?

Weniger davon: Zucker, Weißmehl, Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln und gesüßte Getränke. Bei moderatem Low-Carb haben Hülsenfrüchte, Haferflocken und Obst in kleineren Portionen weiter Platz.

Ist Low-Carb für jeden geeignet?

Nicht unbedingt. Wer viel Ausdauer- oder Leistungssport macht, braucht meist mehr Kohlenhydrate. Bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes sollte die Umstellung laut diabinfo immer ärztlich begleitet werden – mit Insulin oder manchen Tabletten drohen sonst Unterzuckerungen oder starke Blutzuckerschwankungen.

Beispiel für einen Low-Carb-Tag

Satt wirst du bei Low-Carb vor allem mit genug Eiweiß und Gemüse:

Typische Fehler: Zu wenig Gemüse und Ballaststoffe. Wurst und Käse als Hauptbasis. Teure Low-Carb-Fertigprodukte statt echter Lebensmittel.

Eine ganze Woche zum Nachkochen, mit Kalorien und Eiweiß pro Tag, findest du im Ernährungsplan zum Abnehmen.

7-Tage-Wochenplan für Einsteiger

Der Plan ist bewusst moderat gehalten: Jede Mahlzeit hat Gemüse, eine Eiweißquelle und ein gutes Fett.

Zum Vorbereiten hilft der Ratgeber Meal Prep für Anfänger. Bei Diabetes, Nierenerkrankungen, in der Schwangerschaft oder mit regelmäßigen Medikamenten sprich die Umstellung vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab.