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Silizium: Tagesdosis, Lebensmittel und Studienlage

Eine amtliche Tagesdosis für Silizium gibt es nicht, denn dass der Mensch es braucht, ist nicht nachgewiesen. Mit dem Essen nehmen Erwachsene laut EFSA etwa 20 bis 50 mg am Tag auf, vor allem aus Getreide, Wasser und Getränken. Für Präparate empfiehlt das BfR je nach Verbindung höchstens 10 bis 350 mg am Tag; eine zugelassene Angabe zu Haaren, Haut oder Nägeln gibt es nicht. Stand: Oktober 2026.

Silizium in 30 Sekunden

Was ist das?
Ein Element, das in Gestein, Wasser und Pflanzen als Siliziumdioxid, Kieselsäure und Silikat vorkommt. Ob der Mensch es braucht, ist nicht nachgewiesen.
Wofür?
Die Werbung nennt Haare, Haut und Nägel. Eine EU-zugelassene Gesundheitsangabe gibt es nicht. Mehr dazu
Woher?
Aus Hafer, Vollkorn, grünen Bohnen, Trockenfrüchten, Wasser und Bier. Zur Tabelle
Präparate?
Erlaubt sind vier Verbindungen. Das BfR empfiehlt je nach Form höchstens 10 bis 350 mg am Tag. Mehr dazu

Wofür braucht der Körper Silizium?

Silizium, fachlich auch Silicium, macht rund 28 % der Erdkruste aus. In der Natur kommt es fast nur als Siliziumdioxid vor, etwa als Quarz oder Kieselerde, und als Silikat. Im Wasser liegt es als Orthokieselsäure gelöst vor (EFSA).

Ob der Mensch Silizium zum Leben braucht, ist nicht nachgewiesen. Eine bestimmte Aufgabe im Körper hat die EFSA beim Menschen nicht festgestellt. Bei Küken und Ratten führte ein Mangel im Tierversuch zu verformten Knochen und Knorpeln.

Einen Siliziummangel kennt man beim Menschen nicht (BfR). Die Werbung verspricht vor allem kräftige Haare, feste Nägel und straffe Haut. Mehr zu einer Pflanze, die oft mit Silizium beworben wird, liest du unter Schachtelhalm.

Lebensmittel mit Silizium

Silizium steckt vor allem in Pflanzen. Eine britische Analyse von 207 Lebensmitteln fand am meisten in Getreide, besonders in Hafer und wenig verarbeitetem Korn. Viel enthielten auch grüne Bohnen, Spinat, Trockenfrüchte, Bananen und rote Linsen, in Tomaten, Orangen und Zwiebeln war dagegen kaum etwas messbar (2005).

Fleisch, Fisch und Milch enthalten wenig. Bei den Getränken lag Bier vorn, Wasser schwankte je nach Quelle stark.

Silizium in Lebensmitteln (Analyse britischer Lebensmittel, 2005)
Lebensmittelje 100 gPortionje Portion
Haferkleie23,4 mg2 EL, 14 g3,3 mg
Datteln, getrocknet16,6 mg3 Stück, 45 g7,5 mg
Haferflocken11,4 mg30 g3,4 mg
Weizenkleie11,0 mg2 EL, 14 g1,5 mg
Feine grüne Bohnen, gekocht10,0 mg90 g9,0 mg
Sultaninen8,9 mg1 EL, 30 g2,7 mg
Grüne Bohnen, gekocht8,7 mg90 g7,9 mg
Spinat, gekocht5,1 mg80 g4,1 mg
Banane4,8 mg1 Stück, 100 g4,8 mg
Vollkornbrot4,8 mg1 Scheibe, 36 g1,7 mg
Rote Linsen, gekocht4,4 mg1 EL, 40 g1,8 mg
Ananas, frisch3,9 mg1 Scheibe, 80 g3,1 mg
Naturreis, gekocht3,8 mg120 g4,5 mg
Bier (Lager, Flasche)2,1 mg300 ml6,2 mg
Weißbrot1,8 mg1 Scheibe, 36 g0,6 mg
Kaffee (löslich)0,6 mg1 Becher, 260 ml1,5 mg
Mineralwasser, still0,5 mg330 ml1,8 mg
Hartkäse0,5 mg40 g0,2 mg
Milch, teilentrahmt0,07 mg200 ml0,14 mg

Werte: Powell et al. (2005), British Journal of Nutrition 94, 804–812, Mittelwerte britischer Lebensmittel, wie verzehrt. Der Bundeslebensmittelschlüssel (BLS 4.0) enthält keine Werte für Silizium. Der Gehalt schwankt je nach Sorte, Boden und Wasser.

Aus manchen Lebensmitteln nimmt der Körper viel auf, aus anderen kaum etwas. In einer kleinen Studie (2009) bekamen gesunde Erwachsene verschiedene Quellen, danach wurde gemessen, wie viel Silizium im Urin ankam:

Wie viel Silizium im Urin ankam (kleine Studie mit 3 bis 14 Personen je Quelle, 2009)
QuelleSilizium in der Testmengeim Urin wiedergefunden
Organisches Silizium (Monomethylsilantriol)6,9 mg64 %
Alkoholfreies Bier22,9 mg64 %
Grüne Bohnen, gekocht6,1 mg44 %
Orthokieselsäure in Wasser21,4 mg43 %
Cholinstabilisierte Orthokieselsäure20 mg17 %
Bananen13,6 mg4 %
Magnesiumtrisilikat (säurebindendes Mittel)200 mg4 %
Kolloidales Siliziumdioxid780 mg1 %

Sripanyakorn et al. (2009), British Journal of Nutrition. Der Anteil im Urin gilt als Maß dafür, wie viel im Körper angekommen ist.

Der Siliziumgehalt von Bier hing in der Analyse von 2005 nicht vom Alkohol ab, auch alkoholfreies Bier enthält Silizium. Ideen mit Hafer, grünen Bohnen und Datteln: Lebkuchen-Overnight-Oats mit Haselnüssen, Lammkoteletts mit grünen Bohnen oder Kakao-Dattel Energy Balls. Mehr zu Hafer im Lexikon unter Haferflocken.

Tagesdosis: Wie viel Silizium am Tag?

Eine amtliche Tagesdosis für Silizium gibt es nicht. Weder die EFSA noch die Fachgesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nennen eine empfohlene Zufuhr (BfR).

Mit dem Essen nehmen Erwachsene laut EFSA etwa 20 bis 50 mg am Tag auf. Diese Mengen hält die EFSA für unbedenklich. In Großbritannien stammte gut die Hälfte davon aus Wasser, Kaffee und Bier, 14 % aus Getreide und 8 % aus Gemüse.

In einer großen Studie in den USA nahmen Männer 30 bis 33 mg am Tag auf, Frauen 24 bis 25 mg. Mit dem Alter wurde es weniger (EFSA).

Eine tolerierbare Höchstmenge für die gesamte Zufuhr konnte die EFSA 2004 nicht festlegen, dafür fehlten Daten.

Dosierung: Silizium aus Präparaten

Für Präparate empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Höchstmengen je nach Verbindung. Sie gelten pro Tagesdosis eines Produkts und sind als Silizium gerechnet. Die Werte für Siliziumdioxid und Kieselsäure gelten für Menschen ab 15 Jahren.

Höchstmengen für Silizium in Nahrungsergänzungsmitteln (BfR-Vorschlag, Stand Oktober 2026)
Verbindung auf der Packunghöchstens pro TagGrundlage
Siliziumdioxid350 mg SiliziumDie EFSA sah bis 700 mg keine Bedenken, das BfR teilt durch 2.
Kieselsäure in Gelform (Silicagel)100 mg SiliziumDie EFSA sah bis 200 mg keine Bedenken, das BfR teilt durch 2.
Cholinstabilisierte Orthokieselsäure10 mg SiliziumVon der EFSA 2009 geprüfte Menge
Organisches Silizium (Monomethylsilantriol)10 mg SiliziumVon der EFSA 2016 geprüfte Menge, EU-Zulassung bis 10,4 mg

Die BfR-Werte sind Vorschläge. Gesetzlich festgelegt ist nur die Höchstmenge für organisches Silizium. Herkömmliche Lebensmittel dürfen bisher nicht mit Silizium angereichert werden.

Ob du überhaupt ein Präparat brauchst, klärst du am besten ärztlich. Einen Mangel kennt man beim Menschen nicht (BfR).

Nebenwirkungen: Wann wird Silizium zu viel?

Aus Essen und Wasser sind Schäden durch Silizium nicht bekannt (EFSA, BfR). Zu Präparaten gibt es wenige Daten.

Quarzstaub, der bei der Arbeit eingeatmet wird, kann die Lunge schädigen (EFSA). Das betrifft das Einatmen, nicht Silizium im Essen.

Hast du eine Nierenerkrankung oder hattest du schon Nierensteine, sprich vor einem Präparat mit deiner Praxis.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Medikament oder SituationGut zu wissen
Säurebindende Mittel mit MagnesiumtrisilikatSie enthalten selbst viel Silizium, bei 4 g Magnesiumtrisilikat am Tag etwa 1.200 mg (EFSA laut BfR). Nimm sie nicht ohne Rücksprache zusammen mit Silizium-Präparaten.
Nierenerkrankung oder DialyseSilizium wird über die Nieren ausgeschieden, bei Nierenversagen sind die Blutwerte höher (EFSA). Präparate nur nach ärztlicher Rücksprache.
Präparate mit CholinCholinstabilisierte Orthokieselsäure liefert zusätzlich Cholin. Zähle es zu anderen Cholin-Präparaten dazu.
Alle anderen MedikamenteGezielte Studien zu Wechselwirkungen mit Silizium-Präparaten sind uns nicht bekannt. Fehlende Daten heißen nicht, dass es keine gibt.

Nimmst du regelmäßig Medikamente, frag vor einem Präparat in der Apotheke oder Praxis. Mehr zu Cholin liest du unter Phosphatidylcholin.

Schwangerschaft, Stillzeit und Kinder

Zu Silizium-Präparaten in Schwangerschaft und Stillzeit gibt es keine behördliche Bewertung. Organisches Silizium ist in der EU nur für Erwachsene zugelassen, die BfR-Werte für Siliziumdioxid und Kieselsäure gelten ab 15 Jahren.

Bei Säuglingen und Kleinkindern sind einzelne Fälle von Nierensteinen durch sehr siliziumreiches Wasser beschrieben (BfR). Präparate in Schwangerschaft und Stillzeit sowie für Kinder nur nach Rücksprache mit Ärztin, Arzt oder Hebamme.

Rechtslage: Welche Siliziumformen sind erlaubt?

In Nahrungsergänzungsmitteln dürfen Mineralstoffe nur in bestimmten Verbindungen stecken. Für Silizium sind das in der EU vier.

Silizium in der EU auf einen Blick (Stand Oktober 2026)
ThemaStandQuelle
Erlaubte VerbindungenCholinstabilisierte Orthokieselsäure, Siliziumdioxid, Kieselsäure in Gelform (Silicagel) und organisches Silizium (Monomethylsilantriol)Richtlinie 2002/46/EG, Anhang II
Organisches SiliziumZugelassenes neuartiges Lebensmittel: nur in flüssigen Nahrungsergänzungsmitteln für Erwachsene, höchstens 10,4 mg Silizium am TagUnionsliste, VO (EU) 2017/2470
GesundheitsangabenKeine zugelassen. Angaben zu Haaren, Nägeln, Haut, Knochen, Gelenken, Bindegewebe, Herz und Kreislauf, Magensäure und Aluminium im Gehirn hat die EFSA geprüft, ein Zusammenhang war nicht belegt.EFSA 2011
Andere LebensmittelAnreicherung mit Silizium bisher nicht zugelassenBfR 2021
Kieselerde als ArzneimittelKieselerde gibt es auch als traditionelles Arzneimittel, das mit dem Hinweis auf eine überlieferte Anwendung werben darf.Verbraucherzentrale

Nahrungsergänzungsmittel mit Silizium dürfen deshalb nicht mit einer Wirkung auf Haare, Haut oder Nägel werben (Verbraucherzentrale).

Was sagt die Forschung?

Mythen-Check: Was stimmt an verbreiteten Aussagen zu Silizium – und was zeigen Studien?

Mythos: Silizium macht Haare und Nägel kräftiger

48 Frauen mit feinem Haar nahmen 9 Monate lang 10 mg Silizium als cholinstabilisierte Orthokieselsäure oder ein Scheinmittel (2007). Im Labor verloren die Haare mit Silizium weniger an Elastizität und Reißfestigkeit. Die EFSA sah darin so große Mängel, dass sie keine Schlüsse zuließ: kein festgelegtes Hauptziel, viele Messwerte, keine Korrektur für Mehrfachtests.

Mythos: Silizium glättet die Haut

50 Frauen mit sonnengeschädigter Gesichtshaut nahmen 20 Wochen lang 10 mg Silizium am Tag oder ein Scheinmittel (2005). Die Rauigkeit der Haut am Unterarm nahm mit Silizium ab, mit Scheinmittel zu. Brüchige Haare und Nägel wurden nach 20 Wochen besser bewertet als zu Beginn. Die EFSA bemängelte dieselben Schwächen und dass unklar blieb, wer die Brüchigkeit wie beurteilt hat. An beiden Studien war der Entwickler des Präparats beteiligt.

Silizium und Knochen

184 Frauen nach den Wechseljahren mit geringer Mineraldichte bekamen 12 Monate lang Calcium und Vitamin D, dazu 3, 6 oder 12 mg Silizium oder ein Scheinmittel (2008). Die Mineraldichte der Knochen unterschied sich am Ende nicht von der Scheinmittel-Gruppe. Von mehreren Laborwerten unterschied sich nur einer. Bezahlt hat die Studie vor allem der Hersteller.

Siliziumdioxid: Was kommt im Körper an?

Aus kolloidalem Siliziumdioxid fand sich in einer kleinen Studie (2009) nur 1 % im Urin wieder, aus Magnesiumtrisilikat 4 %. Aus organischem Silizium und alkoholfreiem Bier waren es 64 %. Wie viel ein Präparat liefert, hängt also stark von der Verbindung ab.

Silizium und Aluminium im Gehirn

Silizium soll verhindern, dass sich Aluminium im Gehirn anreichert. Studien am Menschen dazu lagen der EFSA 2011 nicht vor, ein Zusammenhang ist nicht belegt.

Supplement-Tracker: Einnahme planen und abhaken

Häufige Fragen

Wie viel Silizium am Tag?

Eine amtliche Tagesdosis gibt es nicht. Mit dem Essen nehmen Erwachsene laut EFSA etwa 20 bis 50 mg auf. Für Präparate empfiehlt das BfR je nach Verbindung höchstens 10 bis 350 mg am Tag.

Was bringt Silizium für Haare und Nägel?

Belegt ist nichts. Die EFSA sah 2011 keinen belegten Zusammenhang, die zwei kleinen Studien dazu hatten große Mängel. Werbung damit ist nicht erlaubt.

Welche Lebensmittel enthalten viel Silizium?

Vor allem Hafer und Haferkleie, Vollkorn, grüne Bohnen, Spinat, Datteln und Sultaninen. In einer britischen Analyse hatte Haferkleie rund 23 mg je 100 g.

Welche Siliziumform ist in Präparaten erlaubt?

In der EU vier: cholinstabilisierte Orthokieselsäure, Siliziumdioxid, Kieselsäure in Gelform und organisches Silizium. Für jede nennt das BfR eine eigene Höchstmenge.

Ist Kieselerde dasselbe wie Silizium?

Nicht ganz. Kieselerde besteht vor allem aus Siliziumdioxid, also Silizium mit Sauerstoff. Für Siliziumdioxid empfiehlt das BfR höchstens 350 mg Silizium am Tag.

Hat Silizium Nebenwirkungen?

Aus dem Essen sind keine bekannt. Selten wurden Nierensteine aus Silikat beschrieben, meist nach langer Einnahme säurebindender Mittel mit Magnesiumtrisilikat.

Braucht der Körper Silizium?

Das ist nicht nachgewiesen. Eine Aufgabe beim Menschen hat die EFSA nicht festgestellt, einen Mangel kennt man nicht.

Quellen

  1. Opinion of the Scientific Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies related to the Tolerable Upper Intake Level of Silicon (EFSA Journal 2004, 60) · EFSA, 2004
  2. Choline-stabilised orthosilicic acid added for nutritional purposes to food supplements (EFSA Journal 2009, 948) · EFSA, 2009
  3. Calcium silicate and silicon dioxide/silicic acid gel added for nutritional purposes to food supplements (EFSA Journal 2009, 1132) · EFSA, 2009
  4. Safety of organic silicon (monomethylsilanetriol, MMST) as a novel food ingredient for use as a source of silicon in food supplements (EFSA Journal 14(4):4436) · EFSA, 2016
  5. Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to silicon (u. a. Bindegewebe, Knochen, Gelenke, Haut, Haare und Nägel) (EFSA Journal 9(6):2259) · EFSA, 2011
  6. Höchstmengenvorschläge für Silizium in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln · Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), 2021
  7. Richtlinie 2002/46/EG über Nahrungsergänzungsmittel (konsolidierte Fassung, Anhang II) · Amtsblatt der EU, 2025
  8. Durchführungsverordnung (EU) 2017/2470 – Unionsliste der neuartigen Lebensmittel (konsolidierte Fassung, Eintrag Monomethylsilantriol) · Amtsblatt der EU, 2026
  9. Schöne Haare durch Kieselerde? · Verbraucherzentrale, 2026
  10. Powell JJ et al.: A provisional database for the silicon content of foods in the United Kingdom · British Journal of Nutrition, 2005
  11. Sripanyakorn S et al.: The comparative absorption of silicon from different foods and food supplements · British Journal of Nutrition, 2009
  12. Barel A et al.: Effect of oral intake of choline-stabilized orthosilicic acid on skin, nails and hair in women with photodamaged skin · Archives of Dermatological Research, 2005
  13. Wickett RR et al.: Effect of oral intake of choline-stabilized orthosilicic acid on hair tensile strength and morphology in women with fine hair · Archives of Dermatological Research, 2007
  14. Spector TD et al.: Choline-stabilized orthosilicic acid supplementation as an adjunct to calcium/vitamin D3 stimulates markers of bone formation in osteopenic females: a randomized, placebo-controlled trial · BMC Musculoskeletal Disorders, 2008

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