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Bärlauch
Aktualisiert
KI-Bild
Kurz erklärt:Bärlauch ist ein heimisches Wildkraut mit Knoblaucharoma, Saison ist März bis Mai. Die Blätter schmecken roh in Pesto, Kräuterbutter und Salat oder kurz in Suppen. Beim Sammeln Vorsicht: Maiglöckchen und Herbstzeitlose sehen ähnlich aus und lösen schwere Vergiftungen aus. Im Zweifel stehen lassen.
Mythen & Fakten
„Bärlauch leitet Schwermetalle aus dem Körper“ – stimmt das?
Mythos: Für solche Aussagen gibt es keine belastbare Grundlage für den normalen Verzehr als Lebensmittel. Bärlauch ist in erster Linie ein Küchenkraut mit Aroma und Nährstoffen.
„Bärlauch ist eine gute Vitamin-C-Quelle“ – stimmt das?
Stimmt: Frischer Bärlauch kann relevante Mengen Vitamin C liefern. Wie viel davon auf dem Teller ankommt, hängt aber stark von Frische, Lagerung und Zubereitung ab.
„Man kann Bärlauch im Wald bedenkenlos sammeln, wenn er nach Knoblauch riecht“ – stimmt das?
Mythos: Der Geruchstest täuscht, wenn deine Hände noch vom letzten Blatt nach Lauch riechen. Maiglöckchen und die hochgiftige Herbstzeitlose sehen ähnlich aus. Das BfR rät: im Zweifel verzichten – oder Bärlauch kaufen bzw. selbst anbauen.