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Maca (Lepidium meyenii)

Aktualisiert

KI-generiertes Symbolbild: Maca (Lepidium meyenii)
Kurz erklärt: Maca ist eine Knolle aus den Anden, bei uns fast nur als Pulver erhältlich. Sie schmeckt malzig-süßlich und passt in kleinen Mengen zu Porridge, Kakao oder Gebäck. In Peru wird sie nur erhitzt gegessen. Eine sichere Verzehrsmenge ist nicht bekannt; in der Schwangerschaft verzichten.

Mythen & Fakten

„Maca reguliert das endokrine System“ – stimmt das?

Mythos: Belegt ist das nicht. In Tierversuchen zeigten sich allerdings Hormonwirkungen, deshalb kann das BfR keine unbedenkliche Verzehrsmenge ableiten. Maca ist eine traditionelle Zutat, kein Mittel mit geprüfter Wirkung.

„Maca steigert sicher das Energielevel“ – stimmt das?

Teilweise wahr: Maca liefert vor allem Kohlenhydrate. Eine besondere oder spürbare Wirkung ist nicht belegt: Es gibt nur wenige, kleine und uneinheitliche Studien.

„Gelatinisierte Maca ist konzentrierter als normales Maca-Pulver“ – stimmt das?

Teilweise wahr: Gelatinisiert bedeutet vor allem, dass Stärke technisch aufgeschlossen und das Pulver oft besser verträglich und löslicher gemacht wurde. Es ist nicht automatisch nährstoffreicher.

Quellen

Redaktionell geprüft · Stand

  1. Risikobewertung macahaltiger Nahrungsergänzungsmittel – Stellungnahme Nr. 024/2007 des BfR vom 3. April 2007 · Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), 2007
  2. Kudzu, Schlafbeere, Maca: Riskante Pflanzen in Nahrungsergänzungsmitteln · Verbraucherzentrale Bundesverband (verbraucherzentrale.de), 2026
  3. Maca (Lepidium meyenii) for treatment of menopausal symptoms: A systematic review. · Maturitas (Lee MS et al.), 2011