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Frische Austern

Aktualisiert

KI-generiertes Symbolbild: Frische Austern
Kurz erklärt: Austern schmecken salzig-jodig, meist sind es Felsenaustern. Roh können sie Noroviren und Vibrionen enthalten, deshalb rät das BfR vom Rohverzehr ab. Kinder, Schwangere, Ältere und Immungeschwächte essen sie nur durchgegart.

Mythen & Fakten

„Austern steigern den Testosteronspiegel“ – stimmt das?

Mythos: Austern liefern viel Zink, und Zink trägt zu einem normalen Testosteronspiegel im Blut bei. Daraus folgt aber nicht, dass der Verzehr bei gesunden Menschen den Testosteronspiegel stark erhöht.

„Austern sind ein sicheres Aphrodisiakum“ – stimmt das?

Mythos: Dafür gibt es keine belastbare Grundlage. Ihr Ruf ist vor allem kulturell und kulinarisch geprägt.

„Rohe Austern sind immer unproblematisch, wenn sie frisch aussehen“ – stimmt das?

Mythos: Auch frische Austern können Noroviren oder Vibrionen enthalten. Das BfR rät deshalb vom Rohverzehr ab – durchgaren macht sie sicher.

Quellen

  1. Unsichtbare Feinde – Tipps, damit Viren nicht den Appetit verderben · Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Presseinformation, 2013
  2. Fragen und Antworten zu Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt · Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), FAQ vom 22. August 2024, 2024
  3. Fragen und Antworten zu Vibrionen · Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), 2026